Beebot



Altersgerechte Lernroboter werden zu digitalen Freunden und führen die Kleinsten spielerisch an die Grundlagen der Programmierung heran.
Der Bee-Bot Spielzeugroboter ist ein Klassiker und ein Lernroboter für die Jüngsten. Er ist relativ groß und in Vergleich zu anderen wie sphero oder ozobot sieht er sehr kindisch aus, was die ganz Kleinen bestimmt anspricht und einfacher in handling ist. Für Ältere Kinder aber vielleicht nicht die erste Wahl.
Die Funktionsweise ist sehr einfach. Man kann ganze Sequenzen von Schritten und umdrehungen abspeichern und abspielen. Oder alles löschen und neu anfangen. Mehr kann er aber auch nicht. Es gibt durchaus Roboter, die mit viel breiterem Angebot kommen, aber oft auch mit viel Lärm.
Man kann sich jedoch dazu viel überlegen, Labyrinthe bauen, spezielle Matten und Bausätze bestellen oder selber basteln und sich Aufgaben überlegen, wie der Bee-Bot von A bis B kommt. Also eine typische Einstiegsaufgabe ins Programmieren.
Bei den Bücherhallen in Hamburg kann man beim speziellen Events diese Roboter ausprobieren. Auch die Schulen bieten es auch oft an.
Wir hatten den Roboter mit Aufgaben auf einer Schatzkarte genutzt. Dazu gab es eine Beschreibung, wo man gerade nicht vorbei darf, weil Piraten einen überfallen oder ähnliches und wo der Schatz ist. Die Kinder mussten sich eine Bewegungssequenz überlegen, die den Bee-Bot sicher zu dem Schatz bringt.

Es gab auch Fußballfelder mit Toren und Bällen und einer speziellen Verkleidung für den Roboter, damit er den Ball gerade anspielen kann.

Es gibt aber noch anderes Zubehör. ich pack hier ein paar Links dazu. Selber basteln geht auch aber, man muss die Länge der Roboter-Schritte berücksichtigen, damit brauchen die Kinder bestimmt Unterstützung. Es gibt auch karierte Folien, die man als Bastelvorlage nutzen kann.
Auf YouTube finden Sie zahlreiche Videos mit praktischen Anwendungsideen: Schatzkarte, Buchstabenmatte, Transparente Rasterfolie zum Basteln, Labyrinth, Hindernisse.
Die 3-jährige Testerin bei uns Zuhause war begeistert, hat aber eher chaotisch damit gespielt und nicht bewusst programmiert. Mit 4-5 kann man aber schon mit einer konkreten Programmierübung anfangen, ohne die Kleinen zu überfordern und das komplett ohne Screen-Zeit. Viele komplexere Roboter haben auch Apps, die das Ganze spannend machen aber eben auch mit Screen-Zeit verbunden sind.
Es gibt noch eine durchsichtige Variante, die in der Funktionsweise sehr ähnlich ist. In den Kursen wurden die beiden austauschbar genutzt. Zu dem Bee-Bot geht es hier im Betzold Shop: Bee-Bot oder alternativ Blue-Bot